* Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

 

Das innovative Projekt Energiespardorf fand in diesem Schuljahr auch an unserer Schule statt und begeisterte insgesamt 58 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen. Sie zeigten sehr großes Interesse und Engagement, nicht nur bei der Durchführung, sondern auch indem sie je nach Jahrgangsstufe an einem Dienstag-, Mittwoch- oder Donnerstag-Nachmittag freiwillig an den angebotenen Workshops teilnahmen.

Das selbstständige Erforschen von verschiedenen Energiethemen, die Auswirkungen der Energieversorgungsarten auf die Umwelt und das Klima und nicht zuletzt die verschiedenen Rollenspiele (Bürgermeisterwahl, Gemeinderatssitzung, usw.) zeigten, dass auch die Jüngsten unserer Gesellschaft für das Thema Energie sensibilisiert werden können.

Dass unsere Schule das Projekt für unsere Schülerinnen und Schüler kostenlos anbieten konnte, verdanken wir den Förderern des Projekts, nämlich der Stadt Ingolstadt, dem bayerischen Wirtschaftsministerium, der Sparkasse Ingolstadt und IRMA MINT. Für das Bereitstellen des Modelldorfes und die Moderation durch die beiden Referenten Edgar Heck und Johann Buska danken wir dem Bund Naturschutz.

M. Sonntag und J. Liepold

 

Einen ausführlichen Artikel aus dem Donaukurier vom 15.03.2017 finden sie hier und auf donaukurier.de.

 

 

PHYSIK SO BUNT WIE DER FASCHING

 

Dienstag, 21. 02. 2017:

Es ist 7.30 Uhr. Viele Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe treffe ich vor dem Physiksaal. Sie wollen wissen wie viele Versuche ich ihnen zeigen werde, ob sie selber experimentieren dürfen, ob die Versuche gefährlich sind, ob sie auch wirklich bunt sind u.s.w.

Dann geht es los: Ein Experiment mit Wasser, Öl und Tinte, ein weiteres Experiment mit Milch, Tinte, roter Farbe und Spülmittel und zuletzt ein Versuch mit dem optischen Prisma zur Zerlegung des Lichts in seine Spektralfarben. Doch wo ist der soeben erzeugte „Regenbogen“? An der Wand? An der Decke? Die Schüler schauen sich um und plötzlich entdecken sie ihn auf einem weißen Blatt Papier. Und wie schön bunt er ist! So bunt wie der FASCHING.

 

Mittwoch, 22. 02. 2017:

Es ist 14. 00 Uhr. Die Schüler der OGS tummeln sich in den Physiksaal. Zwei Versuche möchte  Anna Lena aus der Klasse 7b für ihre jüngeren Mitschüler durchführen. Ich stelle Anna-Lena kurz vor und erwähne, dass sie am Pilotprojekt „Ausbildung zum Minttutor für das Fach Physik“ teilnimmt. Professionell und mit viel Geduld wagt sie sich an die Versuche. Ein Erfolg!

Die Schüler folgen gespannt und aufmerksam dem Geschehen. Nicht nur die Versuche sind bunt, auch der Experimentiertisch wird immer bunter…

Dann übernehme ich. Und wie am Tag davor suchen und finden wir den mit dem optischen Prisma erzeugten „Regenbogen“. Natürlich ist er bunt! So bunt wie am Tag davor, so bunt wie der  FASCHING.

 M. Sonntag

 

Vor 100 Jahren tobte der erste Weltkrieg in Europa. Zwar war Ingolstadt nicht direkt durch Kampfhandlungen betroffen, aber hier trafen Soldaten und Verwundete, Einheimische, die in der Rüstungsindustrie arbeiteten, und Kriegsgefangene, darunter Charles de Gaulle, der spätere Präsident von Frankreich, aufeinander.

Besonders eindrucksvoll wird dies im Bayerischen Armeemuseum im Reduit Tilly für die Schülerinnen und Schüler erlebbar. Die Schrecken des Krieges werden in der aktuellen Ausstellung mit Schauplätzen in Ingolstadt direkt verknüpft. Auch online kann man dies auf der zugehörigen Internetseite http://1914-1918.armeemuseum.de/stationen.html nachvollziehen.

Grund genug für die Klassen 9a und 9c im Rahmen des Geschichtsunterrichts, in dem parallel dazu das Thema behandelt wird, das Museum zu besuchen.

Markus Grab

 

 

Im ersten Schulhalbjahr haben die Neuntklässler die verschiedenen Möglichkeiten einer weiteren schulischen Ausbildung und mögliche Ausbildungsberufe kennengelernt, haben das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur besucht sowie die Berufsberaterin kennengelernt und eine komplette Bewerbungsmappe im Wirtschaftsunterricht erstellt. Im zweiten Halbjahr werden die Schülerinnen und Schüler noch ein einwöchiges Berufspraktikum im Rahmen der Berufsorientierung absolvieren.

Aber außer den Fragen zur richtigen Berufswahl beschäftigt die Schülerinnen und Schüler in der 9. Jahrgangsstufe auch das Prozedere rund um die Bewerbung.

Und hier setzt das Bewerbungstraining der AOK Ingolstadt an.

An einem Schultag erhielten die zukünftigen Azubis Informationen zur Berufswelt von einem echten Bewerbungsprofi: Herr Müller von der AOK Ingolstadt vermittelte den Schülerinnen und Schülern wie ein Vorstellungsgespräch abläuft, gab Tipps zum Verhalten und deckte auf, mit welchen Fragen die Chef versuchen die Bewerberinnen und Bewerber zum Schwitzen zu bringen.

Auch Einstellungstests wurden bearbeitet und in einem Assessment Center (Personalauswahlverfahren in Gruppen) konnten sich die Schülerinnen und Schüler beweisen. Neben der professionellen persönlichen Vorstellung war u.a. eine Aufgabenstellung ein rohes Ei aus der Aula im 3. Stock sicher in den Pausenhof schweben zu lassen und das alles nur mit den vorgegebenen Materialien (siehe Fotos). Planung, Teamwork und physikalische Grundkenntnisse mussten hier unter Beweis gestellt werden. Ob jedes Ei überlebt hat, wird besser nicht verraten...

Markus Grab

 

 

Auch in diesem Schuljahr veranstaltete die Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt wieder ein Börsenspiel.

106 Gruppen aller Schularten nahmen in der Region Ingolstadt teil und gingen mit 50.000,00 € „virtuellem Kapital“ an den Start.

Am Ende konnte die Gruppe "Rush A" der Ickstatt-Realschule mit einem erzielten Gewinn von 2.783,11 € den 3. Platz für sich verbuchen und 300,00 € (!!!) echtes Geld für die drei Gruppenmitglieder Armando Depperschmidt, Emilio Depperschmidt und Erik Eisenbraun (alle Klasse 9b) abräumen.

Markus Grab

 

 

Alle hatten gleich was zu lachen: Die obligatorischen Haarnetze waren der letzte Schrei!

So fing die Betriebserkundung im Backhaus Hackner in Gaimersheim am 24. März 2017, für die Klasse 7c recht heiter an. Herr Sachs - ein gelernter Bäckermeister - führte durch den Betrieb. Hier in Gaimersheim wird in riesigen Öfen und Gefrierschränken gebacken und schockgefroren, damit die 36 Hackner-Filialen in Ingolstadt und Umgebung dreimal täglich frisch beliefert werden können.

Die wirklich geschäftige Zeit haben wir um 8.45 Uhr schon verpasst. Auf Hochtouren läuft der Betrieb von 22 Uhr abends bis in den frühen Morgen. „Da läuft alles Hand in Hand und jeder Handgriff muss auch sitzen“, sagt Bäcker Sachs.
Trotzdem haben wir das Vergnügen riesige Teigknetmaschinen, Form- und Portioniermaschinen, Fertigungsstraßen, aber auch einige Mitarbeiter, die die Teigrohlinge auf Bleche legen und in große Wagen stapeln oder im Akkord Brezeln formen zu sehen. Brezeln werden bei Hackner nicht mit Maschinen, sondern mit der Hand geformt - 40-Tausend Stück pro Tag! Da tun einem die sechs Frauen am „Brezelband“ fast ein bisschen leid. Aber, so Sachs, „das schmeckt man.“ Wir dürfen uns am Ende der Betriebsführung selbst davon überzeugen als jeder zwei Brezeln, natürlich in Hackner-Tüten verpackt, erhält.

Neben Brezeln werden außerdem 60- bis 80-Tausend andere Backwaren produziert. Die Ware, die nicht verkauft wird, wird in riesigen Müllcontainern entsorgt. „Ein Irrsinn! Als wären die Brötchen, Brezeln und Brote schon nach einem Tag schlecht“, empört sich Sachs. Aber so ist es: Der Kunde im Laden erwartet, dass er bis 20 Uhr alles bekommen kann und vor allem frisch. Außerdem darf die Konkurrenz nicht außer Acht gelassen werden, die Gleiches tun. Sachs spricht lieber von „Mitbewerbern“ - Hackners größter ist Sipl. Aber Hackner kann sich nicht beschweren. Das Backhaus hat mit seinen großen Kunden Audi und EADS einen ganz guten Fang gemacht. Außerdem beliefert Hackner den ERC Ingolstadt und unsere Ickstatt-Realschule.

Schon während der Betriebsführung läuft einigen Schülern das Wasser im Mund zusammen. Es riecht überall nach frisch Gebackenem. Als es dann endlich in den gemütlichen Aufenthaltsraum geht, sind alle erleichtert. Wir dürfen uns mit Getränken bedienen während Herr Sachs geduldig und gut informiert die Fragen der Schüler beantwortet. Die Schüler der 7c hatten im Vorfeld Fragebögen erstellt zu den Bereichen: Beschaffung, Produktion, Verkauf und Ausbildung. Sie wissen jetzt Bescheid! Das Backhaus Hackner hat insgesamt 500 Mitarbeiter, macht einen jährlichen Umsatz von 20 bis 25 Millionen Euro, verbraucht 5 Tonnen Mehl pro Tag, kauft seine Rohstoffe weitestgehend regional ein und Hackners Azubis verdienen vom ersten bis dritten Lehrjahr, erst 700, dann 900 und schließlich 1.100 Euro.

So jetzt gibt’s endlich was zu essen: knusprig gebackene Brezeln für alle.

Stefanie Ullmer

 

 

Am 19. Dezember um 19.30 Uhr war es soweit: Die große Premiere des Tanztheaterprojekts J(T)ugend stieg im Kleinen Haus des Stadttheaters Ingolstadt in der Parkstraße am Brückenkopf.

Nach vielen Proben brachten rund 25 Schülerinnen und Schüler der Ickstatt ihr Stück auf die Bühne. Unterstützt wurden sie dabei von Sabine Schäffer-Leurpendeur und Annette Taubmann-Bereuter (Regie und Künstlerische Leitung) sowie von Frau Bretting von Seiten der Schule.

Einen ausführlichen Artikel aus dem Donaukurier vom 20.12.2016 finden sie hier und auf donaukurier.de.

Auch der Kulturkanal Ingolstadt berichtete mit einem Podcast.

Zu Bildern von den Proben gelangen Sie hier.

 

 

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