Leichtbau, eine werkstoffoptimierte Konstruktion

Im Rahmen der Kooperation mit der Technischen Hochschule Ingolstadt boten wir auch in diesem Schuljahr das Projekt „Leichtbau“ an zwei verschiedenen Nachmittagen für alle freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 an.

Zunächst lernten die Teilnehmer anhand vieler Beispiele, dass sich die Technik die Natur zum Vorbild gemacht hat und dass durch den „Leichtbau“ nicht nur Kosten und Rohstoffe eingespart werden können, sondern auch, dass die Umwelt bei der Herstellung von Leichtbauprodukten geschont wird.

Im zweiten Teil dieses Projekts sollten die Schülerinnen und Schüler ein Papierflugzeug aus einem kleinen Stück Karton, zwei Blättern Papier und aus „Tankkügelchen“ bauen. Dieses sollte sich durch eine minimale Masse auszeichnen und die längste Flugstrecke zurücklegen.
Jedes „Flugzeug“ wurde gewogen und der von jeder Gruppe festgelegte „Pilot“ ließ das „Flugzeug“ durch den Raum fliegen, wobei die zurückgelegte Flugstrecke genau gemessen wurde.

Im letzten Teil dieses Projekts wurde die Frage „Wie kann ich ein leichtes, sicheres und natürlich funktionsfähiges Fahrrad bauen?“ ausdiskutiert. An dieser Stelle erfuhren unsere Teilnehmer, dass nach dem Vorbild der Kieselalge das Tretlager beim Fahrrad gebaut werden kann.

Ein gelungenes Projekt, wofür wir uns an dieser Stelle bei den beiden Moderatorinnen Frau Anna Maria Jungnickel und Stefanie Pirkl (beide Studentinnen an der THI) bedanken möchten.

M. Sonntag und J. Liepold

 

Ein paar Eindrücke vom ersten Ausbildungsabschnitt der Präventionstutoren am letzten Freitag. Alle Schüler und Schülerinnen waren mit viel Freude und Kreativität dabei.

Bionik-eine Naturwissenschaft, die nicht nur Ingenieure begeistert

„Wo die Natur aufhört ihre Abbilder zu schaffen, dort beginnt der Mensch aus natürlichen Dingen mit Hilfe der Natur unendliche Bilder zu schaffen.“
(Leonardo da Vinci)

Im Rahmen von MINT konnten wir auch in diesem Schuljahr das Projekt „Bionik“ für freiwillig teilnehmende Schülerinnen und Schüler der 5. und der 6. Jahrgangsstufe anbieten. Dieses Mal fand das Projekt in Nürnberg im „Bionicum“ statt.
Obwohl es Freitagnachmittag war, tummelten sich nach dem Unterricht 26 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler zum Bus, mit dem es dann um 13.20 Uhr endlich Richtung Nürnberg ging.

Nach einer kurzen Einführung durch die Museumspädagogin Frau Steffi Apenburg durften die Kinder auf Entdeckungsreise gehen. Zunächst durchliefen sie Stationen, wie zum Beispiel „Stabil und leicht. So baut die Natur“, „Die Haut macht`s möglich“, „Hell, schattig, gut gelüftet: Bionisch wohnen“ und viele mehr. Gleichzeitig bearbeiteten sie fleißig den Forschungsbogen. Das Highlight war allerdings die Roboterdame Emma, die sich nicht nur vorstellen konnte, sondern für unsere Schülerinnen und Schüler tanzte, Gitarre „spielte“, sich drehte, lachte und sich über den Applaus freute.

„Wissenschaft hautnah erleben“ könnte man dieses Projekt noch nennen! Beeindruckt vom „Vorbild der Natur“ und doch noch mit einer Menge Fragen im Gepäck fuhren wir zwei Stunden später zurück nach Ingolstadt.

Auch dieses Projekt konnten wir kostenlos anbieten, da ein Großteil der Buskosten von der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e. V. getragen wurden und auch das pädagogische Angebot im Bionicum kostenfrei war. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

M. Sonntag und J. Liepold

Was für ein "Highlight"! Unsere 10. Klassen waren auf ihrer Abschlussfahrt in Berlin. Von Montag bis Freitag (17. - 21. September) ging es auf die große Reise mit vollem Programm! Schnitzeljagd durch Berlin Mitte, Stadtrundfahrt, Spreerundfahrt, Bundestag, Treffen mit unserem Bundestagsabgeordneten Hr. Dr. Brandl, Discobesuch im Matrix, Mauerbesichtigung, Brandenburger Tor, Schloss Sanssouci und Babelsberger Filmstudios mit einer atemberaubenden Stuntshow in Potsdam, Blue Man Group Show usw.

 

Diese Woche beginnt die Ausbildung unserer neuen Präventionstutoren mit ihren begleitenden Lehrkräften Frau Habermeyer und Frau Schneider.

 

Kinder an die Macht!? 
oder  Das Wahlverhalten der Wählerinnen und Wähler von morgen!
„Alle staatliche Gewalt geht vom Volke aus,“ lautet die Definition von Demokratie im Grundgesetz Artikel 20. Mit der Teilnahme an der am 5.10.2018 erstmals in Ingolstadt durchgeführten U18-Wahl konnten Kinder und Jugendliche ein Signal für die Landtagswahl 2018 setzen.  Auch 333 Schülerinnen und Schüler unserer Schule nutzten das Angebot und gaben ihre Stimmen für Stimmkreiskandidaten und Parteien auf den eigens durch den Stadtjugendring erstellten Wahlzetteln unter dem Motto „Jede Stimme zählt!“ ab.  In insgesamt 11 Ingolstädter Wahllokalen beteiligten sich an diesem Tag rund 3600 Jugendliche an der Wahl. Nach Auszählen der Zweitstimme für die Parteien könnte der Landtag für die kommende Legislaturperiode so aussehen:

  IRS IN gesamt
CSU 27,58% 24,7 %
SPD 13,3% 10,2%
Bündnis 90/Die Grünen 21,8% 24,2%
FDP 5,15% 6,6%
DIE LINKE 6,97% 5,6%
AfD 10,3% 7,3%
Tierschutzpartei (2,7%) 6,6%


(Alle anderen Parteien haben die 5%-Hürde verpasst)

Berücksichtigt man die Prognosen und Trendmeldungen aus den Medien, so ist auch unter den Wählerinnen und Wählern über 18 ein ähnlicher Trend zu beobachten! Die Wahl an der Ickstatt selbst war für viele Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis. Sowohl die motivierten und engagierten 9 Wahlhelfer aus der Klasse 10a als auch die Erstwählerinnen und Erstwähler zeigten sich begeistert. Wie wichtig die aktive Teilnahme an demokratischen Prozessen ist, konnten viele erstmals erleben und haben betont, dass sie auch in Zukunft von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen werden! Denn es gilt: Jede Stimme zählt! „In Zukunft werde ich mich besser informieren und hinhören, wenn Politiker und Parteien in der Öffentlichkeit auftreten,“ waren einige Aussagen nach der Stimmabgabe.  Bei der nächsten U-18-Wahl sind wir wieder dabei!
Ulrike Süß-Frey

 

Seit vielen Jahren führt die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule in Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim Bienengarten das Projekt „unbehindert miteinander“ durch. Das Projekt basiert auf zwei Säulen.
- An einem Schulvormittag zum Ende eines Schuljahres durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe unterschiedliche Stationen, an denen sie erfahren, erfragen und sehen, was es bedeutet, wenn manche unserer Mitmenschen ihr ganzes Leben mit Einschränkungen verbringen müssen.
- Im zweiten Teil engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der 7./8./9. Jahrgangsstufen freiwillig einmal im Monat am Nachmittag außerhalb der regulären Schulstunden im nahe gelegenen Seniorenheim. Hier üben die Schüler soziales Denken, Urteilen und Handeln in der Praxis ein.
Im Schuljahr 2017/18 erhielt die Schule im Rahmen des Wettbewerbs der Diakonie „Mitten ins Leben“ bayernweit den zweiten Preis.
Die Preisverleihung fand am 20.07.2018 in dem Diakoniedorf Herzogsägmühle bei Peiting statt. Der Preis wurde von Frau Kieler-Winter (Projektleitung) Frau Hoffmann (erweiterte Schulleitung) und Frau Wimmer (sozialpäd. Leitung des Seniorenheims) entgegen genommen.

Im Rahmen der Berufsorientierung planten Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe einen Besuch bei der Bundeswehr. Gleich nach dem Unterricht fuhren wir mit dem Bus nach Neuburg zum Taktischen Luftwaffengeschwader 74, wo wir von Leutnant Matthias Egner, dem Presseoffizier, empfangen wurden. An physikalischen Fachbegriffen wie zum Beispiel Auftrieb, Druck, der Geschwindigkeit, sparte Herr Egner bei der Beschreibung des Einsatzes der ersten Flugzeuge der Bundeswehr nicht. Schon damals strebte man danach, die Flugzeuge zu perfektionieren, indem man zum Beispiel auch deren Wendigkeit nicht zu kurz kommen ließ. Nicht schlecht staunten die Jugendlichen auf dem Weg zum neu gebauten Tower, als wir mit dem Bus an den Sheltern (mit Gras überwachsene „Hügel“) vorbeifuhren und so mancher Schüler Fragen dazu stellte. Im Tower angekommen standen drei Fachdienstoffiziere den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort bezüglich der zu absolvierenden Ausbildung bei der Bundeswehr, um nach der Ausbildung im Tower arbeiten zu können. Viele detaillierte Informationen bezüglich der Luftraumüberwachung, der Steuerung der Flugzeuge bei der Landung bei schlechter Sicht und und und wurden gegeben. Auch hier fiel das Interesse der Jugendlichen an all dem Neuen besonders auf. Aber kein Besuch bei der Bundeswehr ohne den Eurofighter -ein physikalisches Meisterwerk- hautnah zu „erleben“. An dieser „Station“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler vieles über die Physik, die im Flugzeug „steckt“, über den Einsatz und die Funktionsweise des Eurofighters -insbesondere über die Triebwerke- und über die Aerodynamik. Auch an dieser Station gab es Informationen über die Ausbildung zum Flugzeugmechaniker und zum Piloten.

Ein sehr gelungenes Projekt zur Berufsorientierung! Oder doch ein lehrreiches Physikprojekt?

M. Sonntag und J. Liepold

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