Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus lädt im Rahmen der Begabtenförderung jährlich 25 Schülerinnen und Schüler aus Realschulen in ganz Bayern zu einem Wochenendseminar ein. Von der „Ickstatt“ qualifizierten sich fünf Teilnehmer aufgrund der herausragenden Ergebnisse, die sie im Landeswettbewerb Mathematik erzielten. Neben der Beschäftigung mit Mathematik standen an diesem Wochenende zahlreiche weitere Aktivitäten auf dem Programm.

Bernhard Gilch

 

Frau Christina Derr, Dipl. Sozialpädagogin und Gerontologin, informierte die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe über das wichtige Thema „Demenz“.
In Deutschland leben etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Wie Studien zeigen, wird diese Zahl in den nächsten Jahren noch zunehmen, weil die Menschen in unserer Gesellschaft immer älter werden und man sich konkret auch nicht davor schützen kann.
Demenz ist eine Beeinträchtigung von Gedächtnis, Orientierung, Auffassungsgabe, Denkvermögen und Sprache. Menschen mit Demenz haben zunehmende Schwierigkeiten, sich neue Informationen einzuprägen, sich auf einen Gedanken oder Gegenstand zu konzentrieren, sich sprachlich mitzuteilen, die Mitteilungen anderer zu verstehen, Situationen zu überblicken, Zusammenhänge zu erkennen, zu planen und zu organisieren, sich örtlich oder zeitlich zurecht zu finden und mit Gegenständen angemessen umzugehen. Was am Anfang vielleicht wie Schusseligkeit aussieht, wird immer mehr zu einem Problem, denn wie ein Radiergummi radiert die Demenz die wichtigen Erinnerungen aus dem Gedächtnis.
Ganz alltägliche Dinge werden zum Problem, z.B. das Kochen, der Arztbesuch oder die Körperpflege. Es kommt vor, dass Menschen mit Demenz sich die Zähne putzen wollen, sich aber dann mit der Zahnpasta das Gesicht eincremen. Auf dem Weg zum Arzt oder zum Einkaufen verlaufen sie sich und irren hilflos durch die Straßen. Im Endstadium der Krankheit erkennen die Kranken sogar ihre Familien nicht mehr. Sie können nicht mehr essen und nicht mehr sprechen und ohne fremde Hilfe und Verständnis können sie ihr Leben nicht mehr leben.
Viele Kinder und Jugendliche, die als Enkelkinder oder als Kinder damit konfrontiert werden, sind irritiert und entwickeln Ängste, wenn sie nicht informiert sind und den Umgang damit nicht gelernt haben. Wichtig ist es, dass sie lernen, warum sich z.B. der Großvater so seltsam verhält. Nur so können sie Verständnis aufbauen und Handlungskompetenz im Umgang mit den Erkrankten entwickeln.
Schwer zu akzeptieren sind neben den Gedächtniseinbußen besonders die Veränderungen im Verhalten der Erkrankten, denn der vertraute Mensch handelt plötzlich anders als gewohnt.
Wichtig ist es hier, dass man sich als Angehöriger auf das demenzkranke Familienmitglied einstellt, denn umgekehrt geht es nicht mehr. Es ist sinnlos, einen demenzkranken Menschen darauf hinzuweisen, dass man eine Frage bereits vor fünf Minuten einmal beantwortet hat, das kann unter Umständen nur zu aggressivem Verhalten führen. Vielmehr sollte man geduldig reagieren, auch wenn es schwerfällt!
Wichtig ist es ebenfalls zu verstehen, dass Demenzkranke immer wieder Vergangenheit und Gegenwart durcheinanderbringen. Gutes Zureden und Argumente holen sie nicht aus ihrer eigenen Realität zurück. Auch hier ist es wichtig, dass sich die Gesunden auf diese Realität einlassen. Der Kranke will als Person in seinen Äußerungen, Gefühlen und mit seinem Verhalten genauso ernst genommen werden wie wir alle.
Auch hier gilt die Goldene Regel:
ALLES WAS DU WILLST, DAS DIR DIE MENSCHEN TUN SOLLEN, DAS TUE AUCH DU IHNEN!

Jutta Kieler-Winter

 

 

Auch in diesem Schuljahr beteiligten sich die 6. Klassen am traditionellen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Nach teilweise sehr spannenden klasseninternen Ausscheidungen qualifizierten sich aus der Klasse 6a Johann Kraft und Arian Haberditzl, aus der Klasse 6b Lukas Leib und Hanna Wohlsperger, aus der Klasse 6c Andreas Beil und Samuel Nißl sowie aus der Klasse 6d Soner Onder und Zeynep Cinar für den Schulentscheid. Am 14. November 2018 fand dieser zum ersten Mal in unserer Aula statt und wurde von Frau Socher organisiert und moderiert. Dort sollten die Schüler an einem selbst gewählten und einem fremden Text zeigen, dass sie nicht nur sicher und flüssig lesen können, sondern auch in der Lage sind, den Sinn und die Atmosphäre des Gelesenen richtig zu vermitteln. Eine dreiköpfige Jury bewertete die Vorträge der Schülerinnen und Schüler. Wir gratulieren der Schulsiegerin des Lesewettbewerbs, Hanna Wohlsperger (6b), die unsere Schule nun beim Stadtentscheid vertreten wird.

Carola Prummer

Unsere Präventionstutoren erhielten am Freitag zusammen mit den Schülerinnen der Gnadenthal-Realschule und des Reuchlin Gymnasiums ihre Abschlussurkunde als Bestätigung einer toll absolvierten Ausbildung. Herzlichen Glückwunsch!

Am 20. November durften die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe für jeweils eine Schulstunde der Faszination Sterne auf eine etwas andere Art und Weise näher kommen. Das mobile Planetarium war an der Ickstatt zu Besuch. Kroch man auf allen vieren in das Planetarium, so konnte man den leuchtenden Nachthimmel in voller Pracht erleben. In einer aufblasbaren Kuppel wurden den begeisterten Schülerinnen und Schülern – passend zu den Themen des Lehrplanes der 5. Klasse in Geographie – Planeten und Sternbilder erläutert. Auch konnten die Kinder dabei selbst ihr Wissen unter Beweis stellen und einzelne Tierkreiszeichen und Sternbilder auf der projizierten Fläche in der Kuppel zeigen.

Matthias Buchner

Im zweiten Ausbildungsabschnitt der Präventionstutoren ging es einen ganzen Nachmittag um das Thema Sucht. Mit Hilfe von verschiedenen Übungen erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler so einiges über das Thema und konnten viele Dinge auch selbst ausprobieren, wie z. B. die „Rauschbrillen“.

Schneider Susanne

Jedes Jahr im Herbst steht für unsere 10. Klassen die Begegnung mit dem wohl dunkelsten Kapitel jüngerer deutscher Geschichte an: Sie besuchen die KZ-Gedenkstätte in Dachau und erfahren an diesem Zeugnis des NS-Terrors von dessen Gräuel und Schrecken. Ergänzend zum Geschichtsunterricht erleben sie somit Geschichte vor Ort. Und wer schon einmal in Dachau war, der weiß, was für eine Beklemmung dieser Ort hervorrufen kann. Gerade im Herbst, mit dem eisigen Wind, der über den Appellplatz weht und einem durch Mark und Bein fährt, bedarf es keiner großen Vorstellungskraft, um sich in die grausame Lage der abertausenden Opfer hineinzuversetzen. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen wohl vergessen zu scheinen, wie wichtig ein Leben in Freiheit und eben in Demokratie ist, ist es auch ein wichtiger Bildungsauftrag, den Schülern an Beispielen wie dem NS-Regime aufzuzeigen, auf welch zerbrechlichen Säulen diese Demokratie stehen kann. Eine Demokratie, die wichtig ist für ein freies Leben, in dem eine Einheit durch Vielfalt gebildet werden soll, in dem man seine Meinung sagen sollen darf, ohne verfolgt zu werden. Somit stellt die Exkursion in die KZ-Gedenkstätte viel mehr als nur einen Ausflug an einen Ort der Erinnerung dar!

Ludwig Peter

 

Am 6. November ging es – wie jedes Jahr – mit einer unserer 10. Klassen nach München. Im Rahmen des Programms „Lernort Staatsregierung“ durfte sich die 10 a im Justizministerium über dessen Aufgaben informieren. Vor allem die Tätigkeitsbereiche und die Organisation der Justiz in Bayern standen im Mittelpunkt verschiedener Vorträge, die mit einem üppigen Frühstücksbüffet und einem schmackhaften Mittagessen in der Kantine versüßt wurden. Bei einem Kurzbesuch im Büro des Justizministers überraschte uns Herr Minister Prof. Dr. Bausback mit seiner Anwesenheit. Bereitwillig und spontan stellte er sich den Fragen der Schüler.
Zum Abschluss des Tages wurden wir in die Staatskanzlei eingeladen, wo wir einen Blick auf Orte werfen durften, die man sonst nur aus dem Fernsehen oder der Tageszeitung kennt.
Insgesamt ein gelungener Tag.

Katrin Zamorski & Ulrike Süß-Frey

 

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