Der Aktionstag „Unbehindert miteinander“ wurde in diesem Schuljahr nun schon zum vierten Mal an der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule für die 6. Klassen angeboten. An diesem Tag sollen die Schüler erkennen, wie schwierig Alltagssituationen werden, wenn man mit Einschränkungen durch das Leben gehen muss.
Dazu durchlaufen unsere Schüler sechs Stationen, an denen sie unterschiedliche Erschwernisse oder Behinderungen kennenlernen und auch selbst erfahren oder ausprobieren können, wie schwer manche für sie alltäglichen Situationen dadurch werden können:

Gehörlos sein:
Früher sagte man „taubstumm“. Heute wird dieser Begriff allerdings nicht mehr genutzt, sondern als „gehörlos“ oder „taub“ beschrieben. Aber nicht jeder Gehörlose ist gleich, einige können noch sehr laute Geräusche hören, andere gar nichts mehr. Für unsere Schüler sehr interessant waren die Alltagsprobleme von Gehörlosen. Wie bekomme ich mit, dass jemand an der Tür klingelt? Wie kann ich telefonieren? Wie funktioniert die Sprache der Gehörlosen? Kann man sich damit weltweit verständigen?

Blind sein:
Auch die Station „blind sein“ war für unsere Schüler sehr spannend. Wie orientiert man sich mit einem Blindenstock? Wie weiß ich, welche Geldstücke ich in der Hand habe? Woher weiß ein Blinder, welche Farbe der Pullover hat, den er aus dem Schrank holt? Wie kann man als blinde Person selbst einkaufen gehen?

Downsyndrom:
An der nächsten Station lernten die Schüler „Lisanne“, ein Mädchen mit Downsyndrom kennen. Etwa jedes 650. Kind kommt mit dem Down-Syndrom zur Welt. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine genetische Besonderheit, die der Arzt John Langdon-Down Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieb. Statt doppelt ist das Chromosom 21 bei den Betroffenen dreifach vorhanden, deswegen spricht man auch von Trisomie 21. Den Schülern wurde schnell klar, dass diese Kinder oft auch Besonders sind, da ihr Einfühlungsvermögen in andere Personen äußerst groß ist.

Kognitive Einschränkungen:
Der Begriff Inklusion ist heutzutage in aller Munde. Aber was Inklusion wirklich bedeutet, wurde an der Station Kognitive Einschränkungen bewusst gemacht. Jeder Mensch gehört ganz natürlich dazu. Egal wie jemand aussieht, welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Jeder kann mitmachen. Deswegen beginnt Inklusion immer im Kopf der Menschen. Aber wie kann man Menschen helfen, die einen nicht so hohen IQ aufweisen? Welche Sprache sollte mit Ihnen gesprochen werden? All dies erfuhren unsere Schüler hier.

Körperliche Behinderung:
Wie es ist, sein Leben lang im Rollstuhl gefesselt zu sein, wurde den Schülern sehr schnell bewusst, als sie den Erzählungen eines Schülers aus der Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule - mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung - lauschen durften. Und nach einem Parcours im Rollstuhl waren sich unsere Schüler einig, dass sie froh ist, danach wieder auf eigenen Beinen weiterlaufen zu können.

Handicap:
Wie schnell man eine Einschränkung erfahren kann (z. B. durch einen Unfall) konnten die Schüler in der sechsten Station testen. Wie läuft man mit Krücken die Treffe hoch? Wie kann man mit einem Gips am Arm sein Essen vorbereiten? Wie ist es, wenn ich im Alter eine sehr starke Brille tragen muss?

Susanne Schneider

 

 

 

 

Unter diesem Motto stand auch in diesem Schuljahr wieder der Aktionstag „Disco-Fieber“, der in Zusammenarbeit mit externen Experten für die 10. Klässler der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule und des Reuchlin-Gymnasiums veranstaltet wurde.

Jung sein heißt für unsere Schüler auch ausgehen, Freunde treffen, Party machen. Wer gerade erst den Führerschein hat, freut sich auf grenzenlose Freiheit auf vier Rädern. Die ersten großen Touren alleine oder mit Freunden im Auto sind schon ein Abenteuer. Aber junge Menschen im Alter zwischen 18 bis 24 Jahren leben im Straßenverkehr besonders gefährlich, haben sie doch mit Abstand das höchste Unfallrisiko. Gerade bei nächtlichen Fahrten wie nach einem Discobesuch mit Freunden lauern die Gefahren: Neben Müdigkeit, Alkohol und Drogen ist es vor allem die mangelnde Fahrpraxis, die zu Unfällen führen kann.

Deswegen erhielten unsere Schüler zahlreichen Tipps von den Experten, wie sie Unfälle vermeiden können, trainierten das richtige Verhalten am Unfallort, bekamen Informationen zu Drogen und zum Thema Sucht und konnten Erfahrungen mit den sog. Rauschbrillen und am Fahrsimulator machen. Sie lernten, wie lange ein Auto braucht, um überhaupt zum Stillstand zu kommen, indem sie den Brems- und Reaktionsweg berechneten und erfuhren, dass das Handy zu der Unfallursache Nummer eins geworden ist. Ein kurzer Blick auf das Display, eine kurz getippte Whatsapp-Nachricht oder die Ablenkung während eines Telefonates, all das sollte kein Fahrer am Steuer machen. Für mehr Übung und Erfahrung im eigenen Fahrzeug sind Fahrtrainings äußerst sinnvoll, denn nur durch Praxis kann der Fahrer seine Fahrleistung verbessern.

Susanne Schneider

 

„Was ist Energie und wie wird diese erzeugt?“, „Welche Auswirkungen lassen sich auf unsere Umwelt und das Klima erkennen?“, „Liegt der Klimaschutz auch in den Händen der heutigen Jugend?“, „Wie entsteht Biogas?“ und... und... und. Die Antworten auf diese Fragen lieferten der tiefe Einblick in die praktische Seite des Physikunterrichts am „Energie-Projekttag“ der 8. Jahrgangsstufe, der unterstützt von Herrn Dr. Helmut Muthig und Herrn Andreas Herschmann vom Energie und Solarverein Pfaffenhofen unterstützt wurde.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Energieumwandlungen mit Hilfe eines Windrades oder auch einer Wassermühle hautnah zu erleben. Beeindruckend war auch das drehbar gelagerte, mit einer Photovoltaikanlage ausgestattete Dach eines kleinen Häuschens, anhand dessen die in elektrische Energie umgewandelte Sonnenenergie variiert werden kann. Die „praktische“ Physik und das selbstständige Experimentieren zeigen, dass die Physik für unsere Jugendlichen nicht nur ein Schulfach ist, sondern die Naturwissenschaft, die viele Fragen beantwortet.

M. Sonntag

 

Beim diesjährigen Schülerleistungsschreiben des Bayerischen Stenografenverbandes erzielten einige Schüler unserer Schule hervorragende Ergebnisse.

Rayan Milish (8a), Marco Dellapietra (9c), Max Ladwig (9c), Maxim Schmer (7b), Maximilian Piman (7b), Mohamed Raouf (7b) und Sebastian Schinka (7b) gelang die Abschrift mit 0 Fehlern.

Die Schulbesten im Schuljahr 2017/2018 sind:

1. Platz: Sofia Muntaniol, 9d (2179 Punkte)
2. Platz: Steven Senekovic, 8a (1989 Punkte)
3. Platz: Ralf Gec, 7a (1921 Punkte)

Diese Schüler erreichten die meisten Punkte, d. h. sie haben am meisten Text mit den wenigsten Fehlern geschrieben. Ihnen sowie allen anderen teilnehmenden Schülern gebührt ein herzlicher Glückwunsch!

J. Götz

 

Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe haben im Schuljahr 2017/2018 ergänzend zum Schulunterricht am Wahlfach MINT-AG teilgenommen. Angeleitet von den MINT-Tutoren, führten sie in kleinen Gruppen Experimente aus den Bereichen Mechanik, Wärmelehre, Optik, Magnetismus und Elektrizitätslehre durch.

Unermüdlich war der Einsatz der MINT-Tutoren, die mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur fleißig experimentierten, sondern diesen auch bei der schriftlichen Formulierung von Beobachtungen und bei den Erklärungen zur Seite standen. Für das große Engagement der Tutoren und deren Unterstützung bei der Durchführung des Wahlfachs und vieler MINT Projekte möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.

MINT-Tutoren im Schuljahr 2017/2018: Jule Ziegler, Anna-Lena Mantsch, Lukas Kugler, Emir Morca, Nico Neumann, Felix Festner und Daniel Winter.

M. Sonntag

 

Seit Jahren engagieren wir uns mit dem Projekttag "unbehindert miteinander" zum Thema Inklusion. Das Seniorenprojekt "Bienengarten - alt und jung miteinander" schließt sich daran an.

Nun bringen 11 Aktiv-Rollstühle des Sanitätshauses Spörer unsere Sozialprojekte richtig ins Rollen.

Übergeben wurden die Rollstühle von Christian Mühlbauer (Fachbereichsleiter Reha bei der Spörer AG).

 

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Schulen durfte die Klasse 9c am Montag, den 02. 07. 2018 einen abwechslungsreichen Tag der besonderen Art an der FOS/BOS Ingolstadt erleben.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Oberstudiendirektor Erich Winter, im Pavillon der Fachoberschule erfolgte zunächst die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen. Angeleitet von den Lehrkräften der FOS/BOS nahmen sie am Unterricht (Physik, internationale Wirtschaft usw.) und an Workshops (Werken) teil.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ansprache eines Vertreters der SMV, welcher die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit detaillierten Informationen zum „Lernen“ an der FOS/BOS versorgte, sondern auch viele Fragen beantworten musste. Noch bevor sich kurz vor Ende der Veranstaltung alle Schülerinnen und Schüler in der Aula zur Bearbeitungen von Quizfragen trafen, fand eine Führung durch die Gebäude (Flandernhaus und Ignatiushaus) der Schule statt.

Gratulieren durften wir aus der Klasse 9c der Schülerin Stefanie Schäfer, die sich über einen Preis für die richtige Beantwortung der Quizfragen freuen durfte.

M. Sonntag und J. Liepold

 

Chancen bieten – Chancen nutzen. Nach diesem Grundsatz nahmen erstmals in diesem Jahr 25 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe unserer Schule freiwillig an der Berufswahlmesse vocatium mit 54 Ausstellern verschiedenster Bereiche in der Saturnarena teil.

Bewerbungsgespräche führen, Kontakte zu Firmen knüpfen und hinreichend Informationen zum Bewerbungs- und Ausbildungsprozess sammeln. Das Alles ohne Druck, jedoch mit dem Ziel einer Ausbildung und damit einem Ausbildungsplatz ein gutes Stück näher zu kommen.

Nach einer allgemeinen Vorbereitungsveranstaltung für alle 9. Klassen durch die Messekoordinatorin Frau Najlaa Soniadis, die bereits am 23. März an unserer Schule stattfand, bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der Teilnahme. Mit der freiwilligen Anmeldung ging jedoch auch die Bereitschaft einher, bis zur Messe entsprechende Bewerbungsmappen für die einzelnen Betriebe als Gesprächsgrundlage vorzubereiten. Das war die Hausaufgabe, die für die Vorbereitung der künftigen Azubis als wesentliches Element zum Gelingen beitragen sollte.

Dann konnte es am 20. Juni losgehen. Bei strahlendem Sonnenschein vor und vielen strahlenden Gesichtern in der Saturnarena, konnten nur noch Sieger hervorgehen. Viele tolle Gespräche fanden statt und auch einige Bewerbungsmappen konnten bereits abgegeben werden. Manch einer bekam auch einen schriftlichen Beleg als Motivation für das überaus gelungene Gespräch mit dem Hinweis, den richtigen Bewerbungsprozess beim Unternehmen zu starten.

Motiviert und mit viel Lob, neuen Eindrücken, Erfahrungen und Begeisterung im Gepäck verließen die Schülerinnen und Schüler nach mehr als 2 Stunden die Saturn Arena. Ein gutes Gefühl, dass solche Chancen für die Fachkräfte der Zukunft da sind. Man muss sie nur nutzen! In diesem Sinne sind wir als Schule auch 2019 gerne wieder dabei, wenn die vocatium einlädt!

Ulrike Süß-Frey

 

Am Freitag, den 08. Juni 2018 kam Schwester Karoline an die Ickstatt und erzählte den Schülern der 8 c und 8 d von der Lage der Menschen in Chile, Peru und Bolivien und wie sie versucht, diesen Menschen zu helfen.

Karoline Mayer wurde 1943 in Pietenfeld geboren. Ihr Leben führte sie in die Armenviertel von Santiago de Chile, wo sie seit 1968 wirkt. Sie lebt bei den Armen und baut ein großes Sozialwerk „christo vive“ (Christus lebt) auf.

Sie inspiriert viele Menschen in ihrer Umgebung, mutig, mitfühlend und großzügig zu handeln. „Gott ist die Liebe und diese Liebe sollt ihr bei euren Mitmenschen lebendig machen. Jeder kann sich hierbei einbringen. Jeder ist wichtig.“ Das ist ihre Botschaft.

Christine Kammerbauer

 

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