Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Schulen durfte die Klasse 9c am Montag, den 02. 07. 2018 einen abwechslungsreichen Tag der besonderen Art an der FOS/BOS Ingolstadt erleben.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Oberstudiendirektor Erich Winter, im Pavillon der Fachoberschule erfolgte zunächst die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen. Angeleitet von den Lehrkräften der FOS/BOS nahmen sie am Unterricht (Physik, internationale Wirtschaft usw.) und an Workshops (Werken) teil.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ansprache eines Vertreters der SMV, welcher die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit detaillierten Informationen zum „Lernen“ an der FOS/BOS versorgte, sondern auch viele Fragen beantworten musste. Noch bevor sich kurz vor Ende der Veranstaltung alle Schülerinnen und Schüler in der Aula zur Bearbeitungen von Quizfragen trafen, fand eine Führung durch die Gebäude (Flandernhaus und Ignatiushaus) der Schule statt.

Gratulieren durften wir aus der Klasse 9c der Schülerin Stefanie Schäfer, die sich über einen Preis für die richtige Beantwortung der Quizfragen freuen durfte.

M. Sonntag und J. Liepold

 

Chancen bieten – Chancen nutzen. Nach diesem Grundsatz nahmen erstmals in diesem Jahr 25 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe unserer Schule freiwillig an der Berufswahlmesse vocatium mit 54 Ausstellern verschiedenster Bereiche in der Saturnarena teil.

Bewerbungsgespräche führen, Kontakte zu Firmen knüpfen und hinreichend Informationen zum Bewerbungs- und Ausbildungsprozess sammeln. Das Alles ohne Druck, jedoch mit dem Ziel einer Ausbildung und damit einem Ausbildungsplatz ein gutes Stück näher zu kommen.

Nach einer allgemeinen Vorbereitungsveranstaltung für alle 9. Klassen durch die Messekoordinatorin Frau Najlaa Soniadis, die bereits am 23. März an unserer Schule stattfand, bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der Teilnahme. Mit der freiwilligen Anmeldung ging jedoch auch die Bereitschaft einher, bis zur Messe entsprechende Bewerbungsmappen für die einzelnen Betriebe als Gesprächsgrundlage vorzubereiten. Das war die Hausaufgabe, die für die Vorbereitung der künftigen Azubis als wesentliches Element zum Gelingen beitragen sollte.

Dann konnte es am 20. Juni losgehen. Bei strahlendem Sonnenschein vor und vielen strahlenden Gesichtern in der Saturnarena, konnten nur noch Sieger hervorgehen. Viele tolle Gespräche fanden statt und auch einige Bewerbungsmappen konnten bereits abgegeben werden. Manch einer bekam auch einen schriftlichen Beleg als Motivation für das überaus gelungene Gespräch mit dem Hinweis, den richtigen Bewerbungsprozess beim Unternehmen zu starten.

Motiviert und mit viel Lob, neuen Eindrücken, Erfahrungen und Begeisterung im Gepäck verließen die Schülerinnen und Schüler nach mehr als 2 Stunden die Saturn Arena. Ein gutes Gefühl, dass solche Chancen für die Fachkräfte der Zukunft da sind. Man muss sie nur nutzen! In diesem Sinne sind wir als Schule auch 2019 gerne wieder dabei, wenn die vocatium einlädt!

Ulrike Süß-Frey

 

Am Freitag, den 08. Juni 2018 kam Schwester Karoline an die Ickstatt und erzählte den Schülern der 8 c und 8 d von der Lage der Menschen in Chile, Peru und Bolivien und wie sie versucht, diesen Menschen zu helfen.

Karoline Mayer wurde 1943 in Pietenfeld geboren. Ihr Leben führte sie in die Armenviertel von Santiago de Chile, wo sie seit 1968 wirkt. Sie lebt bei den Armen und baut ein großes Sozialwerk „christo vive“ (Christus lebt) auf.

Sie inspiriert viele Menschen in ihrer Umgebung, mutig, mitfühlend und großzügig zu handeln. „Gott ist die Liebe und diese Liebe sollt ihr bei euren Mitmenschen lebendig machen. Jeder kann sich hierbei einbringen. Jeder ist wichtig.“ Das ist ihre Botschaft.

Christine Kammerbauer

 

Äußerst bildlich beschreibt Beate Schwander die Herstellung von Handys und deren Auswirkungen auf diejenigen Menschen, die dafür Sorge tragen, dass die vielen Metalle (über 40 verschieden sind ein einem Handy enthalten) - größtenteils im Süden Afrikas - abgebaut werden.

Es sind die Kleinbauern, zum Teil Kinder, ohne Bildung und ohne Unterstützung eines funktionierenden Rechtsstaats. „Sie haben keine Chance gegen die großen Konzerne im Westen und Norden dieser Welt“, sagt Beate Schwander. „Und denen sind die Arbeitsbedingungen der Menschen dort völlig egal.“

Wir - die Klasse 8c mit ihrer Wirtschaft und Recht-Lehrerin Stefanie Ullmer - sind auf einem „Konsumkritischen Rundgang“ durch Ingolstadt mit Beate Schwander, die ehrenamtlich für den Weltladen Ingolstadt in der Schrannenstraße arbeitet.

Nächster Halt: Wir stehen vor dem H&M und dem daneben gerade entstehenden Bekleidungsgeschäft Primark. Hier gibt es demnächst noch günstigere Kleidung „ohne Qualität“ zu kaufen. Und genau dort breitet Beate Schwander einen Teppich mit Weltkarte auf dem Boden aus. Die Schüler erhalten Karten und Nummern mit Steinen und verfolgen den Weg einer Jeans, die - so schätzen die Schülerinnen und Schüler - bei H&M 20 bis 30 Euro kostet.

Erste Station: Baumwollernte in Kasachstan oder Indien, zweite Station: Verspinnen der Baumwolle in China, dritte Stationen: Färben des Stoffes auf Tawain ... Wir durchlaufen 11 Stationen bis die Jeans im Altkleidercontainer landet, um dann bspw. in Kamerun als Second-Hand-Ware wiederverkauft zu werden und so dort die heimischen Textilmärkte kaputt macht.

Und die Schülerinnen und Schüler merken schon worauf es hinausläuft: Es würde schon helfen einfach weniger zu kaufen, dafür höhere Qualität. Denn es hält länger! Und da wären wir wieder am Anfang - beim Handy. Auch da: Muss es denn immer das neuste Model sein?

Das Problem dabei ist nicht nur die Ausbeutung von Kleinbauern und Kindern, sondern auch die meterhohen Müllberge, die sich in Indien und anderen armen Ländern dieser Welt türmen.

Zum Abschluss dürfen wir noch einen Blick in den sehr modernen, großen Weltladen werfen und fair gehandelte Schokolade probieren. Ein gutes Gefühl.

Stefanie Ullmer

 

Wo Kinder unterwegs sind, ist besondere Vorsicht gefragt. Deshalb beteiligten sich einige Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5b an der kostenlosen Plakataktion „Achtung Kinder“ und stellten mehrere Plakate auf.

Margot Sonntag

 

 

Als Ergänzung zum Projekt „Astronomiepark“ nahmen Schülerinnen und Schüler aus der 5. Jahrgangsstufe am Projekt „Mathematische Astronomie“ teil. Ziel des Projekts war es, recherchiertes Fachwissen zu strukturieren, mathematisches Wissen, wie zum Beispiel „große Zahlen“ sinnvoll zu runden und mit Hilfe von Zehnerpotenzen zu schreiben, anzuwenden und dieses vorzustellen.

Im zweiten Teil des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler einen geeigneten Maßstab erarbeitet und mit Hilfe eines Zahlenstrahlmodells die Planeten, entsprechend ihrer Entfernung von der Sonne, geordnet und entnahmen weitere Informationen über unser Planetensystem aus verschiedenen Diagrammen.

Begeistert waren die Schülerinnen und Schüler auch von den eingesetzten „Astronomie“-Apps, anhand deren eine 3-D-Simulation möglich ist und die Planeten und ihre Monde ins Klassenzimmer „geholt“ werden können ...

M. Sonntag

 

„Körperverletzung“ ist der Verhandlungsgegenstand. Als der Richter den Sitzungssaal 114 betritt, bittet er alle aufzustehen. Die Schülerinnen und Schüler der 9b stehen auf, setzen sich wieder und werden leise. Es macht sich eine ehrerbietige Stimmung breit.

Gegenwärtig sind der Richter, der Angeklagte und sein Verteidiger, der Staatsanwalt, eine Sachbearbeiterin, die den Verlauf der Verhandlung protokolliert und wir, die Klasse 9b mit ihrer Lehrerin für Wirtschaft und Recht, Stefanie Ullmer.

Später kommt noch das Opfer hinzu, die als Zeugin befragt wird. Ein Polizeibeamter wird, nachdem das Opfer von ihrem Recht der Zeugnisverweigerung Gebrauch macht, wieder nach Hause geschickt – ohne angehört zu werden.

„War das inszeniert?“, fragt eine Schülerin nach der Verhandlung. „Das ist wie schlechtes Fernsehen – RTL 2, oder so.“

Der Angeklagte, derzeit in Haft, Wiederholungstäter und jetzt im Sitzungssaal, weil er das Opfer/ die Zeugin schwer misshandelt und geschlagen haben soll. Die Polizei wurde gerufen, es gab wohl Fotos der Misshandlungen.

Doch sowohl der Angeklagte als auch das Opfer erklären, sie hätten sich wieder vertragen, ja sie wollten sogar heiraten. Verlobt seien sie schon. Wann die Verlobung tatsächlich stattfand, darüber sind sich Angeklagter und die Zeugin jedoch uneins.

Das Opfer, die derzeit mit dem Täter Verlobte, tritt gegenüber dem Richter äußerst ungehalten auf, beantwortet seine Fragen nicht. – Vielleicht möchte sie einfach nur gehen. Ihre 7-jährige Tochter wartet allein draußen vor der Tür.

Der Richter nimmt sich im Anschluss freundlicherweise ein paar Minuten Zeit, um unsere Fragen zu beantworten. Zurück im Schulhof unterhalten wir uns über den Prozess und stellen Vermutungen an, weshalb sich Menschen gegenseitig wiederholt Gewalt antun und gleichzeitig nicht in der Lage sind, sich gewalttätigen Menschen zu entziehen.

Eine gut investierte Dreiviertelstunde, die im Gedächtnis bleibt und das Thema Strafrecht den Schülerinnen und Schülern im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen führt.

Stefanie Ullmer

AGr 18 01

 

Zum 60. Geburtstag und nach zwei Jahren war es wieder so weit:

Der Maibaum an der Ickstatt wird neu aufgestellt:

Nachdem der Baum zuerst im Köschinger Forst geschlagen, vom Bauhof angeliefert und schließlich in wochenlanger Arbeit von der Fachschaft Werken unter Federführung von Herrn Böhm und Herrn Rößler mit höchst engagierten und motivierten Schülern gestaltet worden war, wurde der Baum gemäß gutem bayerischen Brauch gestohlen und von der Schulleiterin wieder ausgelöst – Frau Mödl musste große Zugeständnisse machen.

Bei Kaiserwetter konnte schließlich am Freitag, den 4. Mai in der verlängerten großen Pause der Maibaum aufgestellt werden. Die SMV hatte gemeinsam mit den Verbindungslehrern für das leibliche Wohl gesorgt und Herr Berger mit seiner Gruppe für die gelungene und unterhaltsame Musik. Dank der großzügigen Spende unseres Fördervereines konnten die Maibaumschilder am Stamm in neuem Glanz erstrahlen. Viele hatten sich zur Feier des Tages in Tracht herausgeputzt. Die Fotos sprechen für sich!

Ein herzlicher Dank an alle Förderer und Unterstützer für das Gelingen des Festes!

Johanna Mödl

 

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