Wie die Römer rudern. Was das heißt, erfuhren die Klassen 6a und 6c auf ihrer Exkursion nach Mariaort bei Regensburg.
Nach einer kurzen Einweisung bestiegen die Schülerinnen und Schüler den originalgetreuen Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes. Schon vor beinahe 2000 Jahren patrouillierten die Römer entlang der Donau mit solchen »Naves Lusoriae«. Damit die Galeere auf der Naab Fahrt aufnehmen konnte, wurde für jede einzelne Ruderbewegung ein Kommando gegeben: 1-2-3. Währenddessen erzählten Geschichtsstudenten der Universität Regensburg vom Leben der Römer auf der Galeere. Als Höhepunkt fand am Ende noch ein Wettrudern statt, bei dem die Zeit gestoppt wurde und die beiden Klassen gegeneinander antreten duften.
Später lauschten die Klassen den Erzählungen eines römischen Legionärs in voller Montur. Der Geschichtsstudent, der jedes Teil seiner Rüstung selbst angefertigt hatte, brachte die Schülerinnen und Schüler zum Staunen, indem er das Leben, die Arbeit und die Kampfweise der Römer schilderte. Spätestens als die Schüler die Waffen und Teile der Rüstung wie den Schild oder den Helm selbst anfassen und ausprobieren durften, war klar: So wird Geschichte wieder lebendig.

Viktoria Braunstein

Die Klassen 10a und 10c freuten sich am 10.05.2019 über den Besuch einer Vertreterin des Gesundheitsamts Ingolstadt. Sie überbrachte jeder Klasse einen Scheck über 100€ sowie die Urkunde für die gemeinsame Klassenaktivität „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“.

Die Urkunden wurden von den Klassensprechern, der jeweiligen Fachlehrkraft und der Schulleitung in Empfang genommen.

Der mediale Alltag unserer Kinder ist geprägt durch die permanente Verfügbarkeit von Informationen, von der Vielzahl von Möglichkeiten zu kommunizieren und nicht zuletzt vom Mehrwert, den digitale Medien im Schulalltag bieten können. Das breit gefächerte Internet und die digitalen Medien führen daher nicht nur zu neuen Wegen und Chancen, sondern können durch die Nutzung des Kommunikationsangebotes WhatsApp, Instagram, YouTube und Snapchat auch zu Risiken und Problemen führen.

Das Ziel unseres Klassenprojekts war es, die Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 7a für den Umgang mit persönlichen Daten zu sensibilisieren. Bereits Wochen vor der Projektdurchführung erfolgte die Einteilung in vier Gruppen. Auch das notwendige Arbeitsmaterial hatte ich jeder Gruppe zur Verfügung gestellt. Die Vorbesprechungen und die ersten Auseinandersetzungen mit den Themen fand (freiwillig) in der Freizeit der Schülerinnen und Schüler statt, sodass an diesem Projektnachmittag die Arbeitsergebnisse auf Plakaten zusammengefasst und der Vortrag vorbereitet werden konnte. In einer sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre erarbeiteten die Teams insbesondere die Notwendigkeit von „Selbstdatenschutz“, „Beachtung des Urheberrechts“ und „Cyber Mobbing“. Danach  präsentierten sie die gesammelten und ausdiskutierten Informationen rund um den Messenger WhatsApp, die Foto App Snapchat, das Netzwerk Instagram und die Videoplattform YouTube den anderen Klassenmitgliedern.

Ein sehr gelungenes Projekt, welches auch zur Stärkung der Klassengemeinschaft beitrug und Kompetenzen, wie Teamarbeit, Kommunikation, Rücksichtnahme etc. förderte. Für die Unterstützung danke ich meiner Kollegin Frau Christine Sterner.

M. Sonntag

 

Die Kooperation unserer Schule mit der FOSBOS Ingolstadt setzt nicht nur Schwerpunkte der Zusammenarbeit zwischen den Lehrern beider Schularten, sondern erstreckt sich auch über eine fächerübergreifende Projektarbeit. Den Lehrern beider Schularten bietet sich hier die gewiss nicht leichte, aber lohnende Aufgabe, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre innovativen Ideen und ihren Experimentierenthusiasmus im Profilfach Werken „auszuleben“.
In diesem Zusammenhang fand am letzten Schultag vor den Osterferien gleich nach dem Unterricht das Pilotprojekt „Bau einer Nisthilfe“ statt.
Nach einer sehr interessanten und informativen Einführung von Frau Anita Rott (Biologielehrkraft an der FOSBOS Ingolstadt) bezüglich der Aufgaben, dem Lebensraum und dem Erhalt der Vielfalt der artenreichsten Klasse der Tiere, nämlich der Insekten, übernahm Herr Erwin Tattenberger (Schreinermeister und Werkstattausbilder) den praktischen Teil des Nachmittages. Er wies in die Sicherheitsrichtlinien im Umgang mit den Werkzeugen (Handsäge, Feinsäge, Stemmeisen etc.) ein, führte die einzelnen Arbeitsschritte genau vor und war Unterstützer und Ansprechpartner in allen Schülerfragen.
Nach fünf Stunden intensiver Arbeit konnte jeder unserer Schüler seine selbst gebaute Nisthilfe mit nach Hause nehmen.
Das Projekt gab den Schülern einen ersten Einblick in die fachpraktische Ausbildung an der FOS der Ausbildungsrichtung Technik, schulte aber auch den Teamgeist, die Kreativität und das Durchhaltevermögen der Jugendlichen. Ein gelungener Nachmittag, der leider viel zu schnell vorbei ging!

M. Sonntag und J. Liepold

 

Im Mai 2018 aus den Niederlanden als 1,6 Tonnen schwerer Rohling geliefert.

Der Bezirksausschuss Mitte hat unter der Federführung von Herrn Sascha Lachner die Anregung des Stadtrates Georg Niedermeier aufgegriffen, ein Social Sofa im öffentlichen Raum Ingolstadts aufzustellen – Treffpunkt für Gespräche und Ruhepunkt. Dafür hat der Bezirksausschuss 3600 Euro aufgebracht!

Magdalena Kappner, Klasse 10b der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule hat den Wettbewerb für den Entwurf zur Gestaltung des Sofas gewonnen – ausgeschrieben von der Kunst-AG von StRin (RS) Heike Socher.

Von Mai bis November 2018 wurde unter der Anleitung der Mosaikkünstlerin Caroline Jung das Sofa auf dem Pausenhof der Ickstatt-Realschule gestaltet: Magdalenas Entwurf wurde 1 zu 1 umgesetzt, indem über 25 000 Mosaiksteinchen auf dem Rohling angebracht wurden. Geschützt war der Rohling durch das Zelt des Elternbeirates. Die Künstlerin konnte durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Ickstattfreunde finanziert werden.

Fertig gestellt transportierte es der Fuhrparkservice der Ingolstädter Kommunalbetriebe unter der Leitung von Herrn Czerner an den endgültigen Standort – direkt beim Stadtmuseum.

Am 3. Mai erfolgte dann die feierliche Einweihung und Enthüllung des großartigen Kunstwerkes – von Schülerinnen und Schülern der Ickstatt über Monate hinweg gefertigt!

Herr Oberbürgermeister Dr. Lösel stellte die Genese des „sozialen Projektes“ dar, Herr Berger griff mit dem Chor der Ickstatt das „Freundschaftsthema“ auf und schließlich wurde das Sofa gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern vor den Augen der gesamten Schulgemeinschaft und vielen honorigen Ehrengästen enthüllt.

Ein grandioses Ereignis!

Durch das Zusammenwirken und die großartige Unterstützung vieler Einrichtungen bzw. Personen konnte das Projekt als wirkliches "Sozialprojekt" gelingen – eine Augenweide auf dem Weg zur Ickstatt vor dem Stadtmuseum!

Es ist Mittwoch, der 03. 04. 2019, 7.30 Uhr. Viele Fünftklässler tummeln sich im Physiksaal 2, wo ich schon auf sie warte. Das Thema heute: „Das Osterei in physikalischer Mission“. Die Schülerinnen und Schüler sind gespannt und beobachten aufmerksam, was gerade passiert. Viele Fragen werden gestellt und irgendwie versuchen die anwesenden Schülerinnen und Schüler alle Beobachtungen zu erklären. Versuche wie „Das hüpfende Ei“, „Wie kommt das Ei in die Flasche?“, „Welches Ei ist nun roh, welches gekocht?“, „Wie trenne ich den Dotter vom Eiweiß?“ oder „Rührei ohne Hitze“ faszinieren sie.

Das „Mitmachexperiment Eierhelm“ führt ebenfalls zu reger Diskussion. An dieser Stelle bot sich Frau Liepold und mir die Gelegenheit, auf die Notwendigkeit des Tragens eines Fahrradhelmes hinzuweisen.

M. Sonntag und J. Liepold

3. Mai 11.30 Uhr

auf der Wiese vor dem Stadtmuseum

Programm

Begrüßung 

Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister

 

Einführung in das Projekt

Johanna Mödl, Schulleiterin

Magdalena Kappner, Schülerin

Caroline Jung, Künstlerin

Dr. Beatrix Schönewald, Museumsleiterin

 

Musikalische Umrahmung durch den Schulprojektchor mit Herrn Berger

 

Gemütliches Beisammensein auf der Museumswiese

Voller Stolz hält Nazar Lototsyi seine Urkunde in die Kamera. Er gehört zu den Landessiegern des Landeswettbewerbs Mathematik Bayern im Schuljahr 2018/19. Herr Gilch, der jährlich den entsprechenden Nachmittagskurs dazu anbietet, und Frau Mödl, die Schulleiterin, freuen sich mit ihm.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde am 13. Februar 1969 in der Chirurgischen Universitätsklinik München die erste Herztransplantation durchgeführt. Der Patient verstarb aber 27 Stunden nach der Transplantation.

Am 14. Februar 2019 berichtet der 58-jährige Kirchenmusiker Josef Götzenberger den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe von seiner Herztransplantation im Jahr 2015.

„Ja, da habe ich mehr Glück gehabt. Am 18. Juli 2015 habe ich im Klinikum Großhadern mein neues Herz bekommen. Jemand hat mir sein Herz geschenkt und damit mein Leben gerettet. Durch diesen selbstlosen Akt der Nächstenliebe feiere ich jetzt zweimal Geburtstag. Mein Herz hatte zu diesem Zeitpunkt bloß mehr eine Leistung von 10 Prozent und hätte nicht mehr lange durchgehalten. Das neue Herz kam nach langem Warten über die europäische Vermittlungsstelle Eurotransplant. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mein Haus und mein Auto verkauft, ein Testament gemacht und meine Beerdigung geplant. Aber mein neues Herz ist stark und mit einem starken Willen habe ich mein Leben wieder gut in Griff bekommen.“

Dem Spender ist Josef Götzenberger unendlich dankbar für die grundsätzliche Bereitschaft ihm – einem völlig Unbekannten - „sein Herz zu schenken“. Über den Spender weiß er nur, dass er vermutlich verunglückt ist, alles andere bleibt anonym.

Angesichts vieler Betroffener, die dringend auf ein Spenderorgan angewiesen sind, wirbt Josef Götzenberger dafür, sich bewusst mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. Bisher dürfen Organe eines Hirntoten in Deutschland nur entnommen werden, wenn dieser zuvor seine Zustimmung erteilt hat. Ein Organspendeausweis schafft hier Klarheit über den Willen eines Verstorbenen und entlastet somit auch die Angehörigen. Liegt keine Entscheidung zur Organ- und Gewebespende vor, werden die Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen der verstorbenen Person gefragt.

Leider sind zu wenige Menschen bereit, sich mit dem Thema Organspende und dem sensiblen Thema der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen. Nur 35 Prozent der Bundesbürger verfügen über einen Organspende-Ausweis. Diese Quote müsste dringend erhöht werden. Im vergangenen Jahr überließen nur 797 Verstorbene in Deutschland 2600 Organe, obwohl derzeit in Deutschland rund 9.400 Patienten auf ein Spenderorgan warten.

Die lebendige Erzählung von Josef Götzenberger und die Informationen verdeutlichen, dass der Tod eines Menschen mit einem Organspendeausweis zur Hoffnung für andere werden kann.

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Staatliche Realschule Ingolstadt I
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